HNA Ausbildungspreis

Verleihung des HNA-Ausbildungspreises

Um gute Auszubildende zu gewinnen, ist Kreativität bei den Unternehmen in der Region gefragt. Ihre Ideen und Bemühungen sind erstmals mit dem „Ausbildungspreis“ gewürdigt worden.

Ins Leben gerufen hatte die Auszeichnung die HNA mit ihren Partnerzeitungen Werra Rundschau (WR), Hersfelder Zeitung (HZ) und Waldeckische Landeszeitung (WLZ), unterstützt von der IHK Kassel-Marburg, der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände (VhU), der Agentur für Arbeit in Kassel sowie dem DGB Nordhessen. Gleich 30 Unternehmen reichten ihre Bewerbungen bei der Premiere ein. Drei Ausbildungskonzepte begeisterten die Jury ganz besonders.
Wir stellen die drei Gewinner mit Videos vor.

1. Platz: Autohaus Stöber

Belegten den ersten Platz: Torsten Stöber (oben, v.l.), Larissa Geissler, Laura Bachmann, Gil Wostmann, Andrea Stöber sowie Wolf-Dieter Horn (unten, v.l.), Henrik Schubert und Jannik Schindewolf vom Autohaus Stöber. © Fischer

Den ersten Platz beim „Ausbildungspreis 2017“ belegte das Autohaus Stöber. Honoriert wurde es dafür mit einem Preisgeld in Höhe von 1500 Euro. Das Unternehmen mit Standorten in Bad Sooden-Allendorf, Witzenhausen und Eschwege (Werra-Meißner-Kreis) hatte sich gleich mit sechs Projekten beworben. Sie reichen vom Azubi-Film-Team und einer Weiterbildung zur Stärkung der persönlichen Kompetenzen bis hin zum Integrationsarbeitsplatz für Menschen mit Behinderungen und einem autohauseigenen Jugendsponsoring. Dabei wird jedem Azubi jährlich ein dreistelliger Betrag zur Verfügung gestellt, den er eigenverantwortlich an Jugendprojekte im Werra-Meißner-Kreis spenden kann.

2. Platz: Relais & Châteaux Hotel Schloss Hohenhaus 

Noah Sinn (v.l.), Sophia Batista, Peter Niemann und Jan Schlosser vom Relais & Châteaux Hotel Schloss Hohenhaus kamen auf Platz zwei. © Fischer

Mit einem Blick über den Tellerrand hinaus hat es das Relais & Châteaux Hotel Schloss Hohenhaus in Holzhausen bei Herleshausen (Werra-Meißner-Kreis) auf den zweiten Platz geschafft und wird dafür mit 1000 Euro Siegprämie belohnt. Küchenchef und Ausbildungsleiter Peter Niemann hat ein Programm entwickelt, bei dem sich seine Koch-Azubis kritisch damit auseinandersetzen sollen, wie Lebensmittel produziert werden. Er will in Gesprächen mit Lieferanten und mit Besuchen von Produzenten – beispielsweise Metzgereien, Käsereien und Porzellanmanufakturen – eine höhere Wertschätzung und ein umfassendes Verständnis schaffen.

3. Platz: Firma Horizont 

Die Drittplatzierten (v.l.): Nico Eichhorn, Guido Kersting und Colin Chotzko von der Horizont Group GmbH. © Fischer

Die Firma Horizont aus Korbach (Landkreis Waldeck-Frankenberg) ging als Drittplatzierter aus dem Rennen. Sie erhielt die mit 500 Euro dotierte Auszeichnung für das Projekt „Forscherwerkstatt“. In Workshops unternehmen die Auszubildenden eines der weltweit größten Weidezaunhersteller in eigener Verantwortung mit Schülern erste Lötversuche, bringen LEDs zum Leuchten und beantworten Fragen zu allem, was mit Strom zu tun hat. Dabei können die Schüler selbstständig experimentieren und spielerisch die Welt der Elektrotechnik entdecken. Von den Workshops können Videos angefertigt und anschließend über Social-Media-Plattformen wie Facebook und Instagram verbreitet werden. Das Konzept soll die Schüler an technische Berufe heranführen und sie dafür begeistern.