Ein guter erster Eindruck am Arbeitsplatz: So wird’s gemacht.

Der erste Eindruck entsteht innerhalb Bruchteilen von Sekunden. Er bestimmt den Fortgang eines Gespräches und sogar auch häufig die komplette zwischenmenschliche Beziehung. Der erste Eindruck bestimmt einen Großteil unseres Lebens und unsere Einstellung anderen Menschen gegenüber.

Daraus besteht der erste Eindruck

Der erste Eindruck bildet sich vor allem über die Optik. Menschen beurteilen andere Menschen unterbewusst grundsätzlich nach ihrem Aussehen, auch wenn wir das oft selbst nicht wahr haben wollen.

Ansonsten nimmt noch die Stimme einen großen Einfluss, während der Inhalt des tatsächlich Gesagten nur 7% des ersten Eindrucks bildet

Die drei Effekte

Mit dem sogenannten Primacy-Effekt wird – wie der Name schon sagt – die Tatsache beschrieben, dass die wichtigsten Informationen am besten ganz am Anfang gesagt werden sollten.

Der Halo-Effekt ist letztendlich ein Wahrnehmungsfehler. Bei ihm überstrahlen die Eigenschaften einer Person, die am schnellsten heraus stechen, alles andere. Dies geht im Positiven sowie auch im Negativen.

Der Recency-Effekt ist das, was bleibt. Er ist der letzte Eindruck, der noch ein wenig bei den Leuten verweilt und kann das Bild, das man sich von einer Person gemacht hat, festigen und prägen.

Darauf sollte ich also achten

Natürlich ist die Kleidung dadurch besonders wichtig. Genauso ist die Körpersprache von Bedeutung.

Um einen guten ersten Eindruck zu machen, sollte man eine möglichst aufrechte, lockere und offene Körperhaltung annehmen. Genauso dreht man sich im Gespräch stets zu seinem Gesprächspartner hin und zeigt damit Interesse.
Nervöse Ticks und ein unsicherer Stand lassen einen eher unsicher, ängstlich und verschüchtert wirken.

Augenkontakt ist ein weiterer Faktor, der von Bedeutung ist. Man sollte seine Gesprächspartner immer wieder mal in die Augen sehen um freundlich, ehrlich und interessiert zu wirken. Auch gilt es die Waage zwischen Starren und zu vielem Blinzeln zu halten. Das eine ist den meisten Menschen nämlich unangenehm und zweiteres wirkt wiederum nervös.

Und natürlich sollte man eines niemals vergessen: Lächeln.
Denn wer lächelt, an den erinnert man sich besser. Das haben Wissenschaftler inzwischen erwiesen. Lächelfreudige Menschen sind allgemein beliebter und werden außerdem häufiger befördert und weiterempfohlen.

Achte außerdem auf den richtigen Handschlag mit einer Dauer zwischen drei und vier Sekunden. Und vor allem Frauen sollten besonders fest zudrücken.

Die Stimme sollte ruhig und natürlich sein. Vor allem tiefe Stimmen werden dabei als angenehmer und netter empfunden. Jedoch sollte man immer in seiner natürlichen Tonlage reden, den eine Abweichung davon kann das Gegenüber sofort wahrnehmen und merkt dann, dass etwas nicht stimmt.

Bei der Wortwahl sollte man beachten korrekt und auf Hochdeutsch zu reden. Slang sollte man vermeiden.

Sogar der Ort kann Einfluss nehmen

Es ist inzwischen erwiesen, dass man besser im Gedächtnis bleibt und auch häufiger an einen zurück gedacht wird, wenn man sich beim ersten Eindruck in einer interessanten Kulisse befunden hat. Wenn man also Einfluss auf den Treffpunkt hat, sollte man etwas Besonderes wählen, um sich selber in Szene zu setzen und aufzuwerten.

Letztendlich kann man natürlich auch einen anfangs verpatzten ersten Eindruck im Nachhinein wieder gerade biegen. Das benötigt im schlimmsten Fall aber sehr viel Zeit und kontinuierliche Überzeugungsarbeit. Man sollte sich in Zukunft vorbildlich verhalten, um nicht vom negativen Halo-Effekt überschattet zu werden. Außerdem hilft es auch, wenn andere Menschen um einen herum von deiner Kompetenz und Sympathie überzeugt sind und sich entsprechend verhalten.
Trotzdem sollte man sich bemühen die große Chance, die der erste Eindruck darstellt, nicht einfach so zu vergeuden.

Foto: pixabay.com

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