Tipps für das Vorstellungsgespräch

Die Nervosität, die viele Menschen vor und während des Vorstellungsgesprächs packt, ist ganz normal. Schwitzende Hände und Wortfindungsstörungen können die Folgen sein. Doch mit ein paar Tricks lässt sich die Anspannung in den Griff bekommen und die Situation meistern.

Vor dem Gespräch

  • Bevor es in das Vorstellungsgespräch geht, sollte man unbedingt Organisatorisches klären. Wurde man schriftlich von einem Unternehmen eingeladen, sollte man die Einladung schriftlich oder telefonisch bestätigen. Zeitliche Bedrängnis am Tag der Anreise, die zusätzlich für Nervosität und Stress sorgt, kann und sollte man vermeiden, indem man sich vorher über die Anfahrtszeiten informiert und eventuelle Staus oder Zugverspätungen mit einplant.
  • Man sollte sich ebenfalls eindringlicher mit dem Unternehmen beschäftigen, in das man gerne einsteigen würde. So kann man sich beispielsweise auf der Internetseite der Firma oder Bewertungsportalen im Netz umsehen. In dem Zuge kann man auch in Erfahrung bringen, welchen Dresscode das Unternehmen bevorzugt. Man möchte beim Bewerbungsgespräch keinesfalls under- oder overdressed sein. Ein gepflegtes Äußeres aber ist ein Muss.
  • Um von Fragen während des Gesprächs nicht vollkommen überrascht zu werden, sollte man sich unbedingt auf die „Standardfragen“ vorbereiten.
  • Weiß man auf diese souveräne Antworten, kann man schon einmal mit viel mehr Selbstbewusstsein in das Gespräch gehen.

Das Gespräch

  • Wenn dann der große Tag kommt, gibt es neben der Vorbereitung noch einige Verhaltensweisen, an die man sich halten sollte, um einen guten Eindruck zu hinterlassen.
  • Natürlich sollte man höflich sein. Angebotene Getränke sollte man auf jeden Fall annehmen, um den „Gastgeber“ nicht vor den Kopf zu stoßen.
  • Neben der Höflichkeit kann Humor ein wichtiger Faktor sein. Bei Nervosität mag das nicht ganz einfach sein, doch man sollte sich entspannen und locker sein, dann kommt der Rest von allein.
  • Eine aufrechte Position im Sitzen – Rücken gerade, Brust raus – kann Wunder bewirken, denn man fühlt sich offener und selbstsicherer. Eingesunkene
    Schultern wirken unsicher und schüchtern. Also: Auf die Körpersprache achten und deutlich sprechen.

Tipp:

All diese Dinge kann man vorher schon einmal üben. Spielt man mit der Familie oder Freunden einmal locker ein Bewerbungsgespräch durch, können sie auf eher negative Dinge, aber auch auf die positiven, aufmerksam machen.

Das i-Tüpfelchen

Hat man sich auf die Standardfragen gut vorbereitet, sollte man sich auch Gedanken über individuelle Antworten machen. Standardantworten aus Ratgebern fallen nicht sehr positiv auf. Man sollte sich also einmal fragen, was einen besonders macht. So kann man individuelle Stärken betonen und eventuelle Schwächen fallen nicht mehr schwer ins Gewicht. Die Antworten sollten also immer einen Bezug zur eigenen Person oder zur abgezielten Stelle haben. Letztlich ist es wichtig, man selbst zu sein. Eine gespielte Persönlichkeit fällt auf und lenkt von den eigenen Stärken ab. (nh)

Foto: pathdoc – Fotolia.com

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