Gesundheit und Fitness in der Ausbildung

Es ist inzwischen kaum eine Neuigkeit aber vielen jungen Menschen mangelt es an Bewegung. Dazu kommt, dass sich der Alltag ändert sobald man mit der Schule fertig ist. Denn in der Arbeitswelt ist es jetzt umso wichtiger darauf zu achten körperlich und seelisch gesund zu bleiben.

Jetzt arbeitet man im Rahmen einer Ausbildung oder verfolgt ein Studium. Vielleicht wohnt man auch zum ersten mal allein ohne die Eltern und muss auch dort die eigene Ernährung und den Haushalt organisieren. Alles in allem eine Menge Verantwortung. Da noch Zeit für Gesundheit und Fitness einzuplanen scheint schwierig.

Das muss es jedoch nicht sein. Mit diesen einfachen Tipps kannst du ganz einfach und nebenbei ein wenig für deine Gesundheit am Arbeitsplatz tun.

Deshalb ist das wichtig

Wenn für dein seelisches und leibliches Wohl gesorgt ist, geht es dir nicht nur allgemein besser, sonder du arbeitest automatisch auch effizient und konzentriert.

Inzwischen weiß man, dass eine gute körperliche Verfassung auch positive Auswirkungen auf die Psyche hat. Das heißt, geht es deinem Körper gut und stimmt deine Ernährung, dann ist deine Stimmung wahrscheinlich auch besser und das Risiko Depressionen oder andere psychische Krankheiten zu entwickeln sinkt. Man sollte also immer versuchen alles so gut wie möglich in Balance zu halten, um entspannt und gesund durch das Arbeitsleben zu kommen.

Tipp 1: Ein bisschen bewegen

Klar, heutzutage wird viel gesessen. Ob in der Schule oder am PC in der Ausbildung oder im Studium. Viel passiert am Schreibtisch und das stundenlange Sitzen ist bekanntlich nicht optimal für die Gesundheit.
Aber auch langes Stehen ist genauso schlecht. Der Körper braucht allgemein verschiedene Bewegungsabläufe, damit es nicht zu Rückenschmerzen oder Gelenkschmerzen kommt.

Also sollte man darauf achten so oft wie möglich die Position zu wechseln. Wenn du viel sitzt, dann ändere deine Haltung ab und zu und steh auch ein paar mal auf. Überlege aktiv welche Dinge du erledigen kannst, die es dir ermöglichen aufzustehen und ein wenig zu laufen und nutze dann diese Gelegenheiten.
Wenn du viel stehst, dann lauf ein bisschen umher oder steige auch mal eine Treppe auf und ab.

Tipp 2: Die Mittagspause – Satt aber konzentriert

Oftmals hat man nach einem anstrengenden Tag einfach keine Lust mehr sich noch in die Küche zu stellen und sich eine ausgewogene Mahlzeit zuzubereiten. Da greift man doch lieber zu schnellen Tiefkühlgerichten und das ist auch völlig okay.
Dafür solltest du aber umso mehr darauf achten wenigstens eine gesunde Mittagspause zu haben.

Mit einem guten Mittag hälst du fit und wach bis zum Abend durch und bleibst aufnahmefähig. Dafür bietet sich natürlich vor allem Obst und Gemüse an. Ein guter Salat kann Wunder wirken, denn er beinhaltet nicht nur Proteine und Ballaststoffe sondern auch Milchprodukte, die die Verdauung fördern.

Wichtig ist einfach, dass deine Mahlzeiten dich satt machen, aber dir nicht den Rest des Tages schwer im Magen liegen.

Tipp 3: Zeit für Sport nehmen

Die häufigste Ausrede ist hier wahrscheinlich: „Ich finde einfach keine Zeit für Sport.“ Klar, denn diese Zeit muss man sich wirklich 2 bis 3 mal in der Woche bewusst nehmen. Am besten du planst deine sportlichen Aktivitäten direkt nach Feierabend, denn so umgehst du das Problem, dass du dich noch einmal von der Couch aufraffen musst. Erarbeite dir einen Plan und mache den zur Routine. Noch besser: Verabrede dich mit Anderen zum Sport. Das macht sowieso mehr Spaß und wirkt Wunder gegen den inneren Schweinehund.

Einfach mal zwei Stunden weniger Netflix schauen und dafür in diesen zwei Stunden etwas für die Gesundheit tun.

Tipp 4: Stress reduzieren

Stress schlägt gleichermaßen auf Körper und Psyche. In deinen Ausbildungsjahren wirst du vor viele Herausforderungen gestellt und hast auch oft Prüfungsdruck. Das heißt Stress läuft sich da leider kaum vermeiden.

Deshalb sollte man sich darum bemühen wenigstens einen Ausgleich zum Berufsstress zu finden. Sport ist dafür zum Beispiel ideal geeignet, denn damit kannst du Stresshormone reduzieren. Aber auch jedes andere Hobby, was dir Spaß macht und bei dem du dir Zeit für dich nehmen kannst, ist zur Entspannung geeignet. Verabrede dich mit Leuten, geh aus und vergiss die Arbeit eine Weile lang. Je entspannter du bist, desto besser kannst du neue Dinge lernen. Und schließlich ist das letztendlich das Ziel deiner Ausbildung.

Tipp 5: Arbeitsunfälle vermeiden

Gerade anfangs kommt es schon einmal ab und an zu kleinen Fehlern oder Unaufmerksamkeiten. Das ist erst einmal nicht so schlimm, denn dafür ist die Ausbildungszeit ja da. Trotzdem sind deshalb mehr junge Arbeitnehmer von Arbeitsunfällen betroffen als die Älteren.

Stelle deshalb sicher, dass du mit den Sicherheitsvorschriften am Arbeitsplatz vertraut bist, egal in welchem Beruf du arbeitest. Oder im Handwerk, in der Industrie oder im kaufmännischen Betrieb, es gibt immer Dinge zu beachten.
Mache dich mit deinen Arbeitsgeräten vertraut und frage bei Unsicherheiten bei deinen Kollegen nach, damit du den Tag auch sicher überstehst.

Alles in allem gibt es viele Dinge, die du tun kannst, um auf deine Gesundheit zu achten. Damit sicherst du dir außerdem eine entspanntere Ausbildung und bessere Ergebnisse.

Du kannst dich auch zusätzlich Umschauen ob dein Ausbildungsbetrieb vielleicht ein paar Gesundheits- und Sportaktionen anbietet, an denen du teilnehmen kannst.

Foto: unsplash.com

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