Gruppe von Jugendlichen in Ausbildung

So überstehst du die Probezeit

Die Probezeit ist dafür da, um sich im Ausbildungsbetrieb einzuleben und zu schauen ob der Beruf und die Stelle etwas für dich sein könnte. Genauso lernt dich wiederum der Betrieb ein wenig besser kennen und schaut, wie die Zusammenarbeit so funktioniert. Es ist ein gegenseitiges Abtasten nachdem man entscheidet, ob man weiter zusammen arbeiten möchte.

Dauer der Probezeit

Die Dauer dieser Zeit bewegt sich zwischen einem und vier Monaten wie im § 20 des Berufsbildungsgesetzes festgelegt. Wenn du schon vorher in dem Betrieb gearbeitet hast und zum Beispiel dort ein Praktikum gemacht hast, kann sich diese Probezeit auch verkürzen. Verlängert wird sie aber nur in Ausnahmen, zum Beispiel wenn du einen großen Teil der Probezeit krankheitsbedingt nicht anwesend sein konntest.

Einen guten Eindruck machen

Da von der Probezeit abhängt, ob man weiterhin im Betrieb bleiben kann, sollte man sich bemühen einen guten Eindruck zu hinterlassen. Hier ein paar Tipps, wie du die Probezeit gut überstehst:

  • Gutes Verhältnis zu den Kollegen
    Höflichkeit steht hier im Fokus. Grüße jeden freundlich, Sieze bis dir das Du angeboten wird und versuche auch ansonsten mit den Kollegen in Kontakt zu kommen. Die Pausen und das Mittagessen sind gute Gelegenheiten, um miteinander ins Gespräch zu kommen und sich besser kennen zu lernen.
  • Die richtige Kleidung
    Vermeide es underdressed zu sein. Overdressed  zeigt wenigstens deinen guten Willen und dass du deine Ausbildung und den Betrieb ernst nimmst. Sobald du vor Ort bist, solltest du dich einfach umschauen wie deine Kollegen gekleidet sind. Dann kannst du dich von da an anpassen. Als Faustregel gelten natürlich immer: gedeckte Farben, keine kaputte Kleidung, zu kurze Röcke, tiefe Ausschnitte oder zu hohe Schuhe.
    Wenn du mehr über Kleidungstipps und Dresscodes am Arbeitsplatz erfahren willst, dann lies doch einfach in unserem Artikel dazu alles nach, was du brauchst.
  • Sich freundlich verhalten
    Sei pünktlich, zeige Interesse, schreibe mit und stelle Fragen. Sei lieber ein bisschen früher da als zu spät und gehe vielleicht nicht immer Punkt Feierabend nach Hause, wenn es noch Dinge zu tun gibt. Wenn du dir nicht sicher bist, dann frag ruhig nach, ob es noch etwas gibt, das erledigt werden muss, oder ob du jetzt gehen kannst. Das zeigt Interesse und Initiative. Falls du Überstunden angesammelt hast, dann sprich dem Ausbilder wann du sie ausgleichen kannst.
  • Die Sache mit dem Urlaub
    Meist wird in der Probezeit kein Urlaub gestattet. Sollte es wirklich einen wichtigen Grund geben, weshalb du ein paar Tage frei brauchst, kannst du höflich danach fragen.
  • Bei Krankheit
    Wenn du krank bist, dann bleibst du zuhause. Kläre ab, wie schnell und wann du in diesem Fall den Krankenschein einreichen und bei wem du dich telefonisch melden sollst.

Für mehr Tipps zum guten ersten Eindruck schau einfach bei diesem Artikel vorbei.

Foto: panthermedia Goodluz

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