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Stress an der Arbeit und was man dagegen tun kann

Stress an der Arbeit und was man dagegen tun kann

Die meisten Erkrankungen und Probleme, unter denen wir in unserem Zeitalter leiden, sind stressbedingt. Oft ist ein anstrengender Lifestyle der Grund für schlechte körperliche und auch geistige Verfassung. Ein großer Stressfaktor ist natürlich dabei meistens der Job. Gleichzeitig machen sich die Auswirkungen von Stress auch vor allem am Arbeitsplatz schnell bemerkbar.

So äußert sich hoher Stress

Stress wirkt sich auf Körper, Geist, Verhalten und Gefühle aus. Im Grunde also auf fast jeden Aspekt des Lebens.

Körperliche Symptome können zum Beispiel Schwindel, Kopf-, Nacken und Rückenschmerzen sowie Kreislaufprobleme sein. Aber auch Magenprobleme können auftreten. Insgesamt fühlt man sich erschöpft, müde und ausgelaugt.

Die Auswirkungen auf den Geist äußern sich über schlechtere Konzentrationsfähigkeit, Vergesslichkeit und Denkblockaden. Das resultiert schnell in Frustration und auch einer schlechteren Leistungsfähigkeit. Natürlich behindern diese Symptome schnell den Arbeitsalltag und sie können zu Problemen am Arbeitsplatz führen.

Gefühlsmäßig wirkt sich Stress natürlich ebenfalls gravierend aus. Man ist allgemein lustloser und schneller gereizt, geht mit seinen Mitmenschen vielleicht nicht mehr so höflich um, wie man es gerne würde und ist schlecht gelaunt. Dazu kommt, dass man – wenn man erst einmal im Stress ist – bei jeder neuen Aufgabe leicht in ein Gefühl der Überforderung und Hilflosigkeit fallen kann, sodass man auch die neuen Aufgaben nicht mehr perfekt meistert.

Auch das Verhalten wird beeinflusst. So kommt es durch die körperliche und geistige Daueranspannung oft zu Schlafstörungen und Rastlosigkeit. Man nimmt sich nicht mehr Zeit für sich, in der man entspannen könnte. Vielleicht zieht man sich sogar ein wenig vor seinen Freunden zurück und geht weniger aus als gewöhnlich. Das typische Frustessen á la Hollywood hat wohl jeder vor Augen aber das ist nicht alles: Es steigt auch gleichzeitig das Unfallrisiko im Alltag immens an, weil man Probleme damit hat seine Aufmerksamkeit nur auf eine Sache nach der anderen zu richten.

Das kann man tun

Das größte Problem dabei ist, dass all diese Symptome und Aspekte sich wie ein Teufelskreis verhalten. Man hat Stress an der Arbeit, deshalb hat man Probleme mit dem Schlafen, deshalb ist man müde, macht deshalb Fehler und das führt wieder zu Stress an der Arbeit. Und alles fängt von vorne an. Im schlimmsten Fall kann es zum Brunout oder zu Depressionen kommen.
Was also tun?

Wenn man im Stress ist, ist man automatisch emotional sehr aufgeladen. Das führt dazu, dass man dazu neigt seine Situation generell immer äußerst pessimistisch zu sehen und sich sofort überfordert zu fühlen. Wenn es dir hilft, dann führe dir vor Augen, dass die Realität aus einem entspannten Blickwinkel sehr anders aussehen kann. Man kann es sich auch so vorstellen als hätte man selbst einen Stress-Filter vor Augen, der alles bedrohlicher aussehen lässt, als es vielleicht in Wirklichkeit ist.

Das allerwichtigste ist es sich selber Pausen zu gönnen. Das klingt natürlich abgedroschen und es ist meist leichter gesagt als getan.
Jedoch kann man es mit ein paar Tricks schaffen entspannt und trotzdem produktiv zu bleiben:

  1. Der Schritt zurück.
    Ein Weg zum Pausen-Gönnen wäre, dass man einmal geistig einen Schritt zurück tritt und versucht ganz objektiv zu betrachten vor welchen Aufgaben und Problemen man gerade steht. Auch eine Liste könnte dabei gut helfen.
  1. Zeitraum einschätzen.
    Wenn man erst einmal aufgeschrieben hat was zu tun ist, dann merkt man häufig, dass es entweder gar nicht so viel ist wie man dachte, oder dass es auch sehr viele Dinge auf der Liste gibt, die eher Kleinigkeiten sind. Also notiere dir am besten wie viel Zeit genau du für jeden einzelnen Punkt brauchst.
    Bleibe dabei so realistisch wie möglich. Vielleicht fällt dir ja auf, dass du 2-3 der Kleinigkeiten in nur wenigen Minuten erledigen kannst. Ist das einmal getan, sieht die Liste sofort viel leerer aus und ein wenig von dem Druck fällt weg.
  2. Prioritäten verteilen.
    Jetzt überlege dir wie groß diese Aufgaben sind und wie wichtig. Wenn du weißt wie dringend Dinge sind, weißt du auch auf welche Dinge du dich vor allem konzentrieren solltest. Logisch.
  1. Grenzen setzen.
    Sei streng mit dir selbst und setze dir eine Uhrzeit fest, ab der du alles, was mit deinen Aufgaben zu tun hat, stehen und liegen lässt. Beim Thema Arbeit und Ausbildung wäre das logischerweise der Feierabend. Und beim abendlichen Lernen sollte es auch irgendwann eine tägliche Deadline geben, nach der der Stift und das Buch ganz klar weg gelegt werden. So sicherst du auch, dass du wieder genügend Schlaf und damit wichtige Erholung bekommst.
  1. Nachsicht haben.
    Oft gönnt man sich selbst die Entspannung nicht. Man hat ein schlechtes Gewissen, dass man nicht weiter alles abarbeitet, denn man hat ja so wenig Zeit für alles.
    Das mag alles stimmen, jedoch kannst du überhaupt nichts mehr abarbeiten, wenn du dich selbst kaputt machst.
    Um effizient und zuverlässig zu sein, muss man auf sich selbst achten. Manchmal gibt es Tage, an denen erbringt man nicht seine beste Leistung. Manchmal gib es Tage, an denen schafft man nicht alles, was man sich vornimmt. So ist das manchmal im Leben aber diese Umstände sollten kein Anlass sein, um sich Vorwürfe zu machen. Sie sollten viel mehr als Signal dafür dienen, dass man gerade anscheinend ein wenig überfordert ist und mehr auf sich selbst Acht geben sollte, damit man bald wieder besser funktioniert.
  1. Endlich: Zeit für dich.
    Self-Care ist hier das ganz große Stichwort. Tu dir selbst etwas Gutes, denn du hast es verdient. Du hast viel gearbeitet und auch wenn du nicht alles geschafft hast, was du dir vorgenommen hast, darfst du trotzdem etwas Nettes tun um dich zu selbst zu trösten.
    Tu, was auch immer dir Spaß macht und tu Dinge, die du schon immer mal machen wolltest, für die aber immer die Zeit gefehlt hat. Mach dir dein Lieblingsessen zurecht und auch dein Lieblingsgetränk, zieh etwas Gemütliches an, höre Musik, lese ein Buch, schaue einen Film, triff dich mit Freunden, bastele etwas… Dir sind keine Grenzen gesetzt. Du wirst staunen, wie viel diese Kleinigkeiten schon helfen.
  1. „Nein“ sagen und um Hilfe bitten.
    Unwahrscheinlich viele Leute tun sich damit schwer „Nein“ zu sagen. Meistens möchte man niemanden enttäuschen oder möchte nicht faul und unengagiert wirken. Doch wenn man überfordert ist und neue Aufgaben bekommt, sollte man sich immer fragen, ob man selbst wirklich der einzige Mensch ist, der diese Aufgabe erledigen kann. Ein einfaches „Tut mir leid, aber ich habe gerade wirklich viel zu tun und werde das wahrscheinlich nicht schaffen“ wird einem niemand böse nehmen. Deine Mitmenschen sehen wahrscheinlich selbst, dass du zurzeit viel arbeitest und werden dir auch nicht unterstellen, dass du dich vor Aufgaben drücken willst.
    Im Gegenteil: Es ist ein Beweis von Reife, dass man seine eigenen Grenzen kennt. Genauso gibt es immer die Möglichkeit, dir Unterstützung bei bestimmten Aufgaben zu holen, sodass du nicht alles alleine schultern musst. Wenn du nach Hilfe fragst, dann zeigt das nicht nur Interesse, sondern es ist auch eine Möglichkeit etwas zu lernen.

Versuche dir selbst in Erinnerung zu rufen, dass es auch deinem Arbeitgeber nichts bringt, wenn du dich selbst bis zur Erschöpfung arbeitest. Deinen Vorgesetzten ist es wahrscheinlich lieber, dass ein paar Dinge nicht sofort erledigt sind, als dass du wegen Überarbeitung für längere Zeit komplett ausfällst.

Pass auf dich auf, tu dir etwas Gutes, mache Yoga und Meditationen oder hol dir einen Fidget-Cube. Tu, was dir gut tut und mache eine klare Trennung zwischen Arbeits- und Privatleben. Wenn du mehr zum Thema mentale und körperliche Gesundheit während der Ausbildung erfahren möchtest, dann interessiert dich vielleicht auch unser Artikel mit Gesundheitstipps für die Arbeit.

Foto: pexels.com