Selfies sind ein No-Go

Ein Smartphone lädt geradezu dazu ein, ein Selfie zu machen und jeder Jugendliche kommt dem sicherlich mehr oder weniger oft nach. Doch so verlockend es ist, ein cooles Selfie als Foto für die Bewerbung zu nutzen, so sehr sollte man von dieser Idee Abstand nehmen.

Auch wenn es heute nicht mehr Pflicht ist, ein Bewerbungsbild der Bewerbung beizufügen, sollte man die Chance nicht vertun, mittels seines Fotos einen ersten, positiven Eindruck zu hinterlassen. Für 80 Prozent der Personaler ist ein Bewerbungsbild nämlich nach wie vor wünschenswert.

Auch wenn man glaubt, sich selbst gut in Szene setzen zu können – ein professioneller Fotograf kann es besser. Das Bewerbungsbild aus seinen Händen unterstreicht die Seriosität des Bewerbers und wertet die Bewerbung auf.

Bei dem Foto geht es darum, die eigene Persönlichkeit zu zeigen und einen gezielten Eindruck zu vermitteln. Auch wenn man privat persönlich am liebsten sehr lässig gekleidet ist, ist für das Bewerbungsfoto schlichte und elegante Kleidung zu wählen. Diese sollte im Idealfall zum Beruf und dem Unternehmen der Wahl passen. Wer sich für einen Job in der Bank oder bei einer Versicherung bewirbt, ist anders gekleidet, als jemand, der eine Stelle im Handwerk oder zum Beispiel bei einer Kreativagentur sucht. Grelle Farben und auffällige Muster sollte man meiden.

Im Zweifel gilt, dass man sich lieber overdressed als underdressed präsentieren soll. So entsteht der Eindruck, dass man die Bewerbung und den Job ernst nimmt.

Bewerbungsfotos dürfen in der Regel nicht älter als ein Jahr sein. Wenn man eine Einladung zum Bewerbungsgespräch erhält und Aussehen und Foto stimmen nicht überein, verwirrt dies und hinterlässt einen schlechten Eindruck. (zgi)

Foto: panthermedia/gstockstudio

Jobs

Finde hier deinen Ausbildungsplatz

Weitere News